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Landrätin für den Ilm-Kreis zu sein, erfüllt mich mit Stolz. Ich habe aber auch großen Respekt vor dieser Aufgabe und vertraue darauf, dass mir die Unterstützung, die ich zur Wahl am 6. Mai erhalten habe, auch weiter zu teil wird.
Mein Dank gilt allen, die mir bei der Wahl geholfen und ihre Stimme gegeben haben. Ich will eine Landrätin für Alle sein und lade jeden ein, mitzuhelfen, den Ilm-Kreis weiter erfolgreich zu gestalten.
Ihre Petra Enders
Frau Enders, was ist das Erfolgsgeheimnis, mit dem Sie der CDU die Bastion Ilmkreis abgejagt haben?
Ich habe mit einem Programm geworben, das die Bürgern wollten. So habe ich auf direkte Demokratie, Bürgerbeteiligung und Offenheit gesetzt. In Großbreitenbach praktizieren wir das bereits mit einem Bürgerhaushalt. Für den Ilmkreis plane ich jetzt ein bürgernahes Dienstleistungszentrum. Ich habe aber auch auf das Thema Bildung gesetzt und für die Gemeinschaftsschule geworben. Zudem setze ich mich seit langem dafür ein, dass die Hochspannungstrasse durch den Thüringer Wald nicht gebaut wird.
Sie gelten als „Miss 380 Kilovolt“...
...Jeanne d‘Arc gefällt mir besser. weiter...
Mit großem Bedauern habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass Sabine Krannich, Mitglied des Stadtrates in Gehren, aus Protest gegen Formen des Landratswahlkampfes, „unter der Gürtellinie“, wie mir viele Bürgerinnen und Bürger aus Gehren gesagt haben, ihr Stadtratsmandat niederlegen will. Der Gehrener Stadtrat verliert damit eine besonders im sozialen Bereich aktive Mitstreiterin, die in ihrer Heimatstadt zu recht hohes Ansehen geniest. Ich habe Sabine gebeten, diesen Schritt noch einmal zu überdenken.
Das Wahlergebnis am 6. Mai hat eine deutliche Antwort gegeben. Die Gehrener Wählerinnen und Wähler haben die hinter dem Flugblatt stehende Absicht erkannt. Ich habe in Gehren eines meiner besten Ergebnisse zur Landratswahl erreicht.
Darüber habe ich mich sehr gefreut und bedanke mich dafür sehr herzlich.
Ich will eine Landrätin für Alle sein. Meine Hand ist ausgestreckt. Ich karte auch nicht nach. Aber für eine vertrauensvolle, offene Zusammenarbeit muss reiner Tisch gemacht werden. Von den Unterzeichnern des Flugblattes erwarte ich deshalb eine Erklärung.
Petra Enders (MdL)
DIE LINKE

Demokratie muss direkt erlebbar werden. Es geht um das Miteinander der Generationen.
Junge brauchen Perspektiven und ihre Chance vor Ort.
Ältere die Geborgenheit einer vertrauten Umgebung.
Alle brauchen ein funktionierendes Gemeinwesen.
In meiner Heimatstadt Großbreitenbach ist jeder eingeladen, dies mitzugestalten.
Ich will, dass dies im Ilm-Kreis überall so wird!
Dafür bitte ich Sie um Ihre Stimme.
Ihre
Petra Enders
Präsentation zur Wahl von Petra Enders

Madeleine Henfling und Dr. Daniel Schultheiß unterstützen die Kandidatin der Linken Petra Enders im Wahlkampf zur Landrats-Stichwahl am 06.06.2012.

Wahlkampfeinsatz am Freitag, den 13. April in Gräfenroda:
Alexander Storm und unsere Kandidaten: Petra Enders, Frank Kuschel und Frank Fiebig.
Zum 6. mal trafen sich Gegner der geplanten 380 kV-Leitung durch Thüringen über den Rennsteig nach Bayern. Am Ostermontag war Großbreitenbach Gastgeberstadt für die mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bei nasskaltem Wetter, Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeschauern hielten sie aus, um ihren Protest gegen diese Monsterleitung öffentlich zu machen.

Es ist eine im höchsten Maße anerkennenswerte Tradition, all jährlich, der auf den Todesmarsch ermordeten Häftlinge des Konzentrationslager Buchenwald zu erinnern. Mein besonderer Dank gilt, und dies will ich gleich zu Beginn meiner Ausführungen sagen, der Arnstädter Linken, die sich aus ihrer antifaschistischen Überzeugung und Tradition heraus, diesem Gedenken angenommen hat. Seit der politischen Wende 1989/90 wird kontinuierlich Anfang April dieses Gedenken durchgeführt. Es beginnt hier am Arnstädter Südbahnhof. weiter ...


Gespräche im AWO - Seniorenclub, der Außenstelle der Volkshochschule und bei der Feuerwehr.

Petra Enders am 21. März mit MitarbeiterInnen der Agrargenossenschaft Bösleben im Gespräch.
am Sonntag, den 18. März ehrten Vertreter der Linken die 1920 ums Leben gekommenen Kämpfer gegen den Kapp-Putsch in Arnstadt, Gräfenroda und Frankenhain.
Petra Enders sprach Worte der Ehrung und des Gedenken. weiter...
Mit dem Bau der 380 kV-Leitung im Abschnitt Vieselbach - Altenfeld, durch den Ilm-Kreis, kann nicht begonnen werden. Das geht aus einem Schreiben des Bundesverwaltungsgerichts an die Anwälte der Stadt Großbreitenbach hervor.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat den Beklagten, in diesem Falle den Freistaat Thüringen, aufgefordert, „vorläufig sicher zu stellen, dass mit Bau- und sonstigen Maßnahmen, die den Antrag zuwiderlaufen, noch nicht begonnen wird“.
Die Stadt Großbreitenbach und andere von der Monstertrasse betroffene Privatkläger haben wegen dieser Leitung Anfang März Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. weiter...

Heute, am Montag, den 5. März 2012, wird die Klage verbunden mit dem Antrag auf aufschiebende Wirkung gegen den Planfeststellungsbeschluss des Thüringer Landesverwaltungsamtes, beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht.
Stellvertretend für hunderte von Einwendern gegen den Bau dieser Leitung werden die Stadt Großbreitenbach und weitere Kläger gegen diese Entscheidung vorgehen. Als Prozessbevollmächtigte fungiert die Münchener Anwaltskanzlei Labbe und Partner und als Gutachter konnte der die Bürgerinitiativen und Kommunen seit Jahren begleitende Wissenschaftler Prof. Dr. Lorenz Jarass gewonnen werden. weiter...
„Frau Lieberknecht ist offenbar nicht ausreichend über die Absicht des Netzbetreiber 50Hertz Transmission informiert“, stellt die Landtagsabgeordnete der Linken, Petra Enders, bezogen auf Äußerungen der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, sie hält den Bau der umstrittenen 380 kV-Leitung durch Thüringen über den Rennsteig nach Bayern für nötig, fest.
„Wenn sie ausreichend informiert gewesen wäre, hätte sie erkennen müssen, dass diese Leitung keineswegs für die Durchleitung von Windstrom aus den Offshore Windanlagen Norddeutschlands gebraucht wird, sondern, wie Wissenschaftler bei der Bewertung der von 50Hertz Transmission im Planfeststellungsverfahren eingereichten Unterlagen feststellen mussten: Diese Leitung würde primär wegen der Übertragung von ostdeutschen Kohlestrom nach Süddeutschland auch bei Starkwindeinspeisung gebaut werden“. weiter...

an den SSV Pennewitz beim Rückrundenstart der 2. Kreisklasse am 11. März vor dem Spiel gegen die
2. Mannschaft von Rennsteig Schmiedefeld.
Die Nuklearkatastrophe am 11. März 2011 in Fukushima hat deutlich gemacht, der Ausstieg aus der Atomenergie ist alternativlos.
Genauso alternativlos ist aber auch der Ausbau der erneuerbaren Energie. Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, geht das nur mit dem massenhaften Einsatz erneuerbarer Energien und mit verstärkten Anstrengungen bei der Energieeinsparung. weiter...
„Beate Klarsfeld ist meine Wunschkandidatin für die Bundespräsidentenwahl“, stellt Petra Enders, die von den Linken im Ilm-Kreis aufgestellte Herausforderin für die Landratswahl am 22. April, erfreut fest.
„Mutige Antifaschistin, engagierte Europäerin und die Zeit für eine Frau als Bundespräsidentin ist reif“, führt die Politikerin zur Begründung an und sagt weiter: „Herr Gauck findet die Hartz IV-Gesetze gut und hält den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan bis heute für richtig.
Außerdem bewirbt er sich als „ehemaliger“ Bürgerrechtler. Das ist mir zu wenig.
Wir brauchen eine aktive Bürgerrechtlerin, um die von Wulff beschädigte Würde, dem Amt des Bundespräsidenten zurück zu geben“.
Zur angekündigten Kürzung der Solarförderung sowie den Protesten der Mitarbeiter von Solarfirmen erklärt die Landtagsabgeordnete Petra Enders:
„Den Vorstoß der schwarz-gelben Bundesregierung, die Solarförderung außerplanmäßig und willkürlich ab dem 1. 4. um teilweise 30 Prozent zu kürzen, ist ein Schritt in die völlig falsche Richtung und nicht hinnehmbar. weiter...
Skandalös, schwer durchschaubar und als eine klare Benachteiligung der Gegner der umstrittenen 380 kV-Leitung bezeichnet Petra Enders, den Umgang mit dem Planfeststellungsbeschluss. Es ist kaum nachvollziehbar, dass sich eine der größten Thüringer Behörden in einem solch brisanten Verfahren, wie der der Planfeststellung zur 380 kV - Leitung so unprofisionell verhält.
„Ist das nun ein Versehen oder Methode?“, fragt Petra Enders. weiter...

Petra Enders meldete sich in der Diskussion der Wahlversammlung des Kreisverbandes der Linken zu Wort, um noch einmal eindringlich darauf hinzuweisen, dass der Haushalt des Ilmkreises genutzt werden muss, um linke Positionen umzusetzen. Es gehe dabei vor allem darum, soziale Strukturen zu erhalten, wie es zum Beispiel die Familienzentren sind, statt neue, teure Dienstwagen anzuschaffen und Dopik einzuführen. Schulschließungen, so Petra Enders, müssen verhindert werden. Die Rednerin ging auch auf die Energiepolitik ein. „Wir müssen weiter um die Verhinderung der 380 kV Leitung kämpfen und eine neue Energiepolitik einleiten“, forderte sie, vom Beifall der Anwesenden begleitet. Aber auch die Problematik des ICE Projektes fand ihre Aufmerksamkeit. Sie zeigte dessen Schattenseiten für Natur und Landwirtschaft auf, die nicht nur im Abbau des Waldes sondern auch in Eingriffen in den Wasserhaushalt bestehen. Nachdrücklich vertrat Petra Enders dabei den Standpunkt den ICE auch für den Landkreis nutzbar zu machen und einen Haltepunkt zu schaffen.

Mit 65 von 67 abgegebenen gültigen Stimmen wählte die Kreismitgliederversammlung der Linken im Ilmkreis die Großbreitenbacher Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Petra Enders zu ihrer Landratskandidatin. Sie tritt damit gegen Dr. Benno Kaufhold (CDU) und Eleonore Mühlbauer (SPD) an. Die Wahl findet am 22. April 2012 statt.
Eine eventuell notwendige Stichwahl 14 Tage später, am 6. Mai.
„Kommt jetzt endlich Bewegung in den Streit um die geplante 380 kV-Leitung?“, fragt die Linkspolitikerin Petra Enders, angesichts neuer Meldungen über „Ultranet“, die Infragestellung des Trassenneubaus durch die Thüringer Ministerpräsidentin und die Veröffentlichung von Lastflussdaten durch den Netzbetreiber 50Hertz Transmission. Ob es sich um... Mehr...
Nach aktuellen Meldungen machen neue Techniken den Bau von Höchstspannungstrassen überflüssig. Dazu erklärt Petra Enders, Landtagsabgeordnete der LINKEN und Bürgermeisterin Großbreitenbachs: "Es dürfen auch in Thüringen nicht länger die Augen vor Alternativen zum Trassen-Neubau verschlossen werden. Neue technische Standards müssen endlich... Mehr...
Auch in diesem Jahr haben bei einem Ostermarsch in Großbreitenbach und einer anschließenden Kundgebung einige hundert Menschen gegen den Bau der 380-kV-Trasse durch Thüringen protestiert. Damit habe man erneut ein "kraftvolles Zeichen gegen die fortschreitende Zerstörung des Thüringer Waldes und für eine nachhaltige Energiewende gesetzt.... Mehr...