Homepage der Landtagsabgeordneten Petra Enders

Petra Endersals Gast zur Wahlversammlung des Kreisverbandes


Petra Enders meldete sich in der Diskussion der Wahlversammlung des Kreisverbandes der Linken zu Wort, um noch einmal eindringlich darauf hinzuweisen, dass der Haushalt des Ilmkreises genutzt werden muss, um linke Positionen umzusetzen. Es gehe dabei vor allem darum, soziale Strukturen zu erhalten, wie es zum Beispiel die Familienzentren sind, statt neue, teure Dienstwagen anzuschaffen und Dopik einzuführen. Schulschließungen, so Petra Enders, müssen verhindert werden. Die Rednerin ging auch auf die Energiepolitik ein. „Wir müssen weiter um die Verhinderung der 380 kV Leitung kämpfen und eine neue Energiepolitik einleiten“, forderte sie, vom Beifall der Anwesenden begleitet. Aber auch die Problematik des ICE Projektes fand ihre Aufmerksamkeit. Sie zeigte dessen Schattenseiten für Natur und Landwirtschaft auf, die nicht nur im Abbau des Waldes sondern auch in Eingriffen in den Wasserhaushalt bestehen. Nachdrücklich vertrat Petra Enders dabei den Standpunkt den ICE auch für den Landkreis nutzbar zu machen und einen Haltepunkt zu schaffen.

„Wir stecken bis zum Hals im Kapitalismus“

Was Heiner Müller 1972 in seiner Inszenierung von Fjodor Gladkows Roman „Zement“ beinahe lakonisch anmerkte, spürt heute eigentlich jeder, der an Gesichts von nicht enden wollender Finanz- und Eurokrise, unglaubwürdigen Spitzenpersonal in der Politik und unfassbarem Naziterror, sich fragt, ob dies das ist, was wir wollen.
Der Kapitalismus wird voraussichtlich auch 2012 nicht abgeschafft. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Helfen Sie mit, dass die Welt nicht nur nicht schlechter wird, sondern wieder besser.

Mit den besten Wünschen für 2012

Ihre
Petra Enders

Stützerbacher Elterninitiative im Thüringer Landtag

Am Mittwoch, den 14. Dezember, hat die Stützerbacher Elterninitiative „Lasst die Schule im Dorf!“ den vom Kommunalpolitischen Forum Thüringen verliehenen Initiativpreis 2011 eingelöst. Der Preis war ihnen im Oktober auf Vorschlag der Linksfraktion im Kreistag des Ilm-Kreis auf Schloss Heidecksburg in Rudolstadt verliehen wurden. 35 AktivistInnen starteten um 09. 00 Uhr, luden wenig später Ilmenauer Unterstützerinnen wie Hannelore Nastol und Ute Bach ein, um pünktlich 10.00 Uhr auf den Domplatz in Erfurt einzutreffen. Dort warteten 2 versierte Stadtführer zum Rundgang durch die weihnachtlich geschmückte Altstadt. Um 12.00 Uhr trafen sie im Thüringer Landtag ein. Von Petra Enders herzlich begrüßt und zum Mittagessen eingeladen, schloss sich um 13.00 Uhr eine Diskussionsrunde mit der Fraktionsspitze der Linken im Landtag ein. Trotz unmittelbar bevorstehender Landtagssitzung ließen es sich Martina Renner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Heidrun Sedlacik, Vorsitzende des Kommunalpolitischen Forum, Michaele Sojka, bildungspolitische Sprecherin, und natürlich Petra Enders nicht nehmen, den angereisten Stützerbacher Rede und Antwort zu stehen. Letzter Punkt des abwechslungsreichen Programms war ein Vortrag über die Arbeit des Thüringer Landtages und eine halbstündige Visite auf der Besuchertribüne während der Landtagssitzung. Für viele war es das erste Mal, Politik so hautnah zu erleben. Enttäuschung über die vielen leeren Plätze inklusive. Zur „Ehrenrettung“ sei gesagt, alle, die bei der zuvor stattgefundenen Gesprächsrunde dabei waren saßen auch im Plenum und, selbstverständlich waren die vier (!) Landtagsabgeordneten der Linken aus dem Ilm-Kreis, Sabine Berninger, Petra Enders, Martina Renner und Frank Kuschel am Platz und da die Elterninitiative auch maßgeblich von Eleonore Mühlbauer unterstützt wurde, war man natürlich sehr zufrieden, auch die SPD - Abgeordnete, auf ihren Platz sitzend gesehen zu haben.

Eckhard Bauerschmidt

Zur Landratskandidatin gewählt

Am Sonnabend, den 10. Dezember 2011 wählte die Kreismitgliederversammlung DIE LINKE. Ilm-Kreis, Petra Enders zur Landratskandidatin für die Wahl am 22. April. Petra Enders erhielt 65 der 67 abgegebenen Stimmen. Kreisvorsitzender Eckhard Bauerschmidt gratuliert als Erster.

"Vor - Ort - Termin" in Zella-Mehlis am 14. November 2011

von links nach rechts, Ralf Lenkert, Manfred Hellmann, Petra Enders, Jens PetermannPetra Enders bei einem "Vor - Ort - Termin" in Zella-Mehlis am 14. November im Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten Ralf Lenkert (links) und Jens Petermann. Im Hintergrund ihr Fraktionskollege Manfred Hellmann.

5. enviaM-Energiekonvent in Leipzig

Auf Einladung von enviaM, einen der größten Energiewirtschaftsunternehmen im mitteldeut-schen Raum war die Thüringer Landtagsabgeordnete Petra Enders (DIE LINKE) zum 5. E-nergiekonvent des Unternehmens in Leipzig zu Gast. Begrüßt vom Vorstandsvorsitzenden von envia Mitteldeutsche Energie AG, Carl-Ernst Giesting und gemeinsam mit Dr. Heiner Geißler (CDU, Bundesminister a.D.), den Hochspannungsnetzspezialisten Prof. Dr.-Ing. Harald Schwarz von der TU Cottbus und dem Protestforscher Prof. Dr. Dieter Rucht, diskutierte sie im Podium das Thema: „Netzausbau - bundesweit notwendig - lokal verhindert?!“ Moderiert wurde die Veranstaltung vor über 350 geladenen Gästen von der Fernsehjournalistin Angela Elis. Weiter...

Demokratisierung der Landesplanung

DIE LINKE fordert eine zwingende Beteiligung des Landtages bei der Landesentwicklungsplanung. „Es hat sich gezeigt, dass die tatsächlichen Belange zu wenig Beachtung finden, wenn lediglich die Landesregierung über Landesentwicklungsplanung entscheidet“, sagt Petra Enders, Sprecherin der Linksfraktion für Demografie, Landes- und Regionalentwicklung. Die Abgeordnete bezieht sich auch auf die Kritik bei der Vorstellung des Landesentwicklungsprogramms 2025 in der Planungsregion Ostthüringen. Weiter...

Petra Enders (DIE LINKE): Trassenkorridor für 380kV-Leitung im Entwurf des Landesentwicklungsprogramm inakzeptabel

Als völlig inakzeptabel hat die Landtagsabgeordnete der Linken und Sprecherin ihrer Fraktion für Demographie, Landes- und Regionalentwicklung, Petra Enders, den vorgesehenen Korridor für die 380 kV-Leitung im Entwurf des Landesentwicklungsprogramm 2025 bezeichnet. Weiter...

Konferenz zur Landesentwicklung und Regionalplanung diskutierte Herausforderungen für Thüringen

Wie unter den einschneidenden Bedingungen des demografischen Wandels sowie einer durchgreifenden Energiewende in Thüringen Landesentwicklung und Regionalplanung politisch nachhaltig gestaltet werden können, war heute Gegenstand einer Konferenz im Thüringer Landtag, zu der die Landtagsfraktion DIE LINKE, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und das Kommunalpolitische Forum eingeladen hatten. Landtagsabgeordnete der LINKEN und Kommunalvertreter diskutierten mit Vertretern aus dem Bau- und aus dem Wirtschaftsministerium sowie mit Experten aus Wissenschaft und Praxis die für Thüringen anstehenden Herausforderungen. Weiter...

Petra Enders zur Kreismitgliederversammlung der Linken im Gespräch mit Genossen

12 Cent für ein Stück Heimat

12 Cent pro Quadratmeter und 50 Euro auf die Hand, bietet der Netzbetreiber 50Hertz Trans-mission all jenen Grundstückseigentümern, die bereit sind, ihren Grund und Boden für die geplante 380 kV-Leitung, durch den Thüringer Wald zur Verfügung zu stellen. Dies geht aus Unterlagen hervor, die betroffene Bürger an Petra Enders gesandt haben. Weiter...

Enders: «Die Schweiz ist die Summe ihrer Bürger»


Petra Enders lobte die direkte Demokratie. Roland Bürki
Quelle: bz Basellandschaftliche Zeitung

Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Petra Enders aus Grossbreitenbach (Thüringen) sprach in ihrer Partnergemeinde. Sie bezeichnete die schweizerische direkte Demokratie als den Schlüssel zum Erfolg. von Roland Bürki

Petra Enders (DIE LINKE): Keine weiteren Kürzungen bei den Kommunalfinanzen zulassen!

Mit diesem eindringlichen Appell wendet sich die Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin vor allem an ihre Kolleginnen und Kollegen in den anderen Fraktionen des Thüringer Landtages und fordert sie auf, sich den Plänen der Landesregierung zu widersetzen.

Vor der Freitag (02. 09. 2011) stattfindenden Vollversammlung des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes sagt sie: „Die Thüringer Kommunen befinden sich seit Jahren in einer Situation, die es ihnen zunehmend erschwert, die gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen und durch eigene Leistungsangebote das Leben in den Städten und Gemeinden lebenswert zu gestalten. Weiter...

Petra Enders: Nichts Neues von Vattenfall, 50Hertz & Co

Bis Ende 2012 soll nach den Vorstellungen der Bundesnetzagentur ein so genannter „Netzentwicklungsplan“ vorliegen. Dahinter verbirgt sich die Absicht, das 36.000 km lange 380-kV Übertragungsnetz massiv auszubauen. Wie von der Bundesnetzagentur dazu verlautete, läuft dazu bis zum 29. August ein Konsultationsverfahren. Auch Bürgerinitiativen sind aufgefordert, sich zu äußern. Weiter...

Petra Enders: Nicht nachhaltig - sondern käuflich

Mit Empörung hat Petra Enders (MdL, DIE LINKE) auf Äußerungen des Geschäftsführers des Naturparks Thüringer Wald, Florian Meusel, reagiert. Meusel hatte bei einem Besuch der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) in der Geschäftsstelle des Naturparks in Friedrichshöhe erklärt, der Bau der 380 kV-Leitung über den Rennsteig zuzulassen, wenn u a. niedrigere Masten und Millionen an Ausgleichszahlungen des Netzbetreiber 50 Hertz Transmission fließen. Weiter...

Petra Enders beim Sammeln von Unterschriften für das Bürgerbehren "Lasst die Schule im Dorf!"

Petra Enders beim Sammeln von Unterschriften für das Bürgerbehren
"Lasst die Schule im Dorf!" am 13. Juli am Apothekerbrunnen in Ilmenau.

Unterzeichnung des Bürgerbegehrens "Lasst die Schule im Dorf!"

Petra Enders bei der Unterzeichnung des Bürgerbegehrens "Lasst die Schule im Dorf!". Bis zum Ende der Unterschriftensammlung am 31. Oktober 2011 kann die Liste in ihrem Wahlkreisbüro in Ilmenau, Topfmarkt 4, unterschrieben werden.

 

 

 

1. kreisweites Bürgerbegehren in Thüringen „Lasst die Schule im Dorf!“ ist im Ilm-Kreis gestartet

Zehn Tage nach Start des 1. kreisweiten Bürgerbegehrens in Thüringen „Lasst die Schule im Dorf!“ ist die Unterschriftensammlung voll in Gang. Die Rektionen angesprochener Mitbür-gerinnen und Mitbürger sind durchweg positiv. Das Engagement der Stützerbacher Bürgerini-tiative zur Rettung ihrer Schule ist beispielhaft und hat Unterstützung verdient.
Immerhin geht es um ein einzigartiges Projekt: Es ist eine der 7 zertifizierten Kneipp-Schulen in Deutschland, die einzige im Ilm-Kreis. Weiter...

Kreisweites Bürgerbegehren: Erhalt der staatlichen Grundschule Stützerbach - Grundschule am Rennsteig

Wortlaut des Begehrens:

Sind Sie dafür, dass der Beschluss-Nr. 127/11 des Kreistages des Ilm-Kreises, den
Schulstandort der Staatlichen Grundschule Stützerbach - Grundschule am Rennsteig von Stützerbach an den Standort der Regelschule in Schmiedefeld zu verlegen, aufgehoben wird? Weiter...

Petra Enders vor der Festhalle in Ilmenau am letzten Tag der Erörterung zur 380 kV-Leitung

Stromautobahn nicht absegnen – Verfahren aussetzen!

Nach den heute (16.05.2011) beendeten Erörterungsterminen zur geplanten 380 kV-Höchstspannungstrasse erklärt Petra Enders, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Bürgerinnen und Bürger, Naturschutzverbände und Kommunen haben sich erneut klar gegen den Neubau gigantischer Hochspannungsleitungen ausgesprochen und deutlich gemacht, dass die geplante Stromautobahn durch den Thüringer Wald ein Relikt einer Energiepolitik aus der Vergangenheit ist.“ Weiter...

Petra Enders hält Mairede zum 1. Mai in Gehren

DIE LINKE in Gehren lädt jährlich zum 1. Mai Bürgerinnen und Bürger zum politischen Frühschoppen auf den Platz vor der Gaststätte "Zum Steinbruch" ein. Die Mairede hielt in diesem Jahr Petra Enders. Neben der Forderung für einen gesetzlichen Mindestlohn informierte sie über Aktivitäten gegen die 380-KV-Trasse. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Gehrener Stadtkapelle.

Mahnwache am Ilmenauer Apothekerbrunnen vor Atomkraftgegnern


“Petra Enders spricht am 11. April bei der Mahnwache am Ilmenauer Apothekerbrunnen vor Atomkraftgegnern“

Grundsätze des Klimaschutzes müssen gesetzliche Grundlagen der Raumplanung werden

Grundsätze des Klimaschutzes müssen gesetzliche Grundlagen der Raumplanung werden Petra Enders, Landtagsabgeordnete (DIE LINKE.) und Bürgermeisterin der Stadt Großbreitenbach

„Die Grundsätze des Klimaschutzes müssen zur gesetzlichen Grundlage der Raumplanung in Thüringen werden“, so das Fazit der Abgeordneten der Linksfraktion, Petra Enders, nach der Debatte über Rechtssicherheit in Thüringen bei der Erarbeitung eines künftigen Landesentwicklungsprogrammes.

„Dazu gehört die verbindliche Ausweisung von Vorbehaltsflächen für Windkraftanlagen genauso dazu wie für die Freiflächenphotovoltaik, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft“, macht die Politikerin deutlich. „Der regionale Mix macht es. Und wenn es um die Akzeptanz geht, ist neben den Ausbauszenarien für die Erneuerbaren, die Steigerung der Energieeffizienz untrennbarer Bestandteil verantwortungsvoller Politik“, ist sich Frau Enders sicher.

Petra Enders: „Verantwortungsvolle Politik zeichnet sich aber auch dadurch aus, den ländlichen Raum in seiner ganzen Komplexität zu entwickeln. Es geht nicht nur um Flächen für die Energieerzeugung sondern auch um die Daseinsvorsorge und gleichwertige Lebensbedingungen und damit um die Wahrnehmung vieler Thüringerinnen und Thüringer, die die öffentliche Daseinsvorsorge vielfach als bedroht ansehen“.

Abschließend unterstreicht die Landespolitikerin: „Wer die Klimaschutzziele ernst nimmt, muss in der Raumordnung den Weg für die erneuerbaren Energien ebnen und nicht versperren und wer dabei die Menschen mit nehmen will, muss nicht nur den raschen Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben, sondern auch Bedingungen für die dafür notwendige Akzeptanz schaffen“.

Jahresauftakt 2011

 

Zu einer Jahresauftaktveranstaltung hatte Petra Enders am 3. Februar 2011 in ihr Wahlkreis-büro nach Ilmenau eingeladen. Gekommen waren Aktivisten der Partei aus Ilmenau, Gehren, Langewiesen, Elgersburg und Geraberg. Petra Enders dankte für die Unterstützung im vergangenen Jahr und hofft, das die gute Zusammenarbeit 2011 fortgesetzt werden kann. Arbeitsschwerpunkte für dieses Jahr wird der Kampf gegen die 380 kV - Leitung sein. „Mit der Einführung der Hochtemperaturseiltechnologie auf bestehenden Trassen gibt es eine Alternative zum Natur zerstörenden Freileitungsbau durch Thüringen, über den Rennsteig nach Bayern“, hob sie in ihrer mit Beifall bedachten Ansprache hervor und betonte, „dass sie weiterhin versuchen wird, in ihrem Amt als Bürgermeisterin der Stadt Großbreitenbach beispielhaft vorzumachen, wie linke Politik in der Praxis umgesetzt werden kann“. Als Beispiel nannte sie das Großbreitenbacher Projekt „Energieautarke Stadt“. Petra freute sich über die Resonanz zur Initiative ihrer Heimatstadt zum Bürgerbeteiligungshaushalt und dankte der Ilmenauer Stadtratsfraktion der Linken für ihr Engagement in dieser Sache. Der Abend klang in gemütlicher Runde und vielen Gesprächen bei guter Bewirtung, für die in gewohnter Weise Herbert Bachmann verantwortlich war, aus.

Rede zum Volkstrauertag am 14. 11. 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Volkstrauertag ist ein Tag des Gedenkens und Nachdenkens, ein Tag der Erinnerung, des Mitgefühls und der Verbundenheit über die Generationen hinweg. Ein Tag, den dem wir der vielen Millionen Menschen gedenken, deren Leben in den beiden verheerenden Weltkriegen des 20. Jahrhundertes ein jähes, gewaltsames und brutales Ende gesetzt wurde. Er erinnert und mahnt - an die Opfer von Gewaltherrschaft, weil sie Widerstand leisteten, an ihrer Überzeugung oder ihrem Glauben festhielten. Der Volkstrauertag ist ein Tag gegen das Vergessen.

Vor 65 Jahren ging der 2. Weltkrieg zu Ende. Seine Nachwirkungen sind bis in unsere Gegenwart zu spüren. Manche Bilder des Krieges bleiben lebendig, in Erinnerungen und Erzählungen unserer Eltern und Großeltern, die sie weitergegeben haben an uns – ihre Kinder und Enkelkinder.

Jedes Jahr, wenn ich den Volkstrauertag vorbereite, spreche ich mit meiner Mutter und frage nach ihrer Meinung. Die Meinung meiner Mutter ist mir wichtig. Ihre Meinung ist mir deshalb zu wichtig, weil Sie mit ihrer Familie, wie viele andere Familien auch, die Grauen des II. Krieges deutlich zu spüren bekam. Weiter...

Hochtemperaturseile sind Alternative zum Bau der 380 kV - Leitung

Petra Eders erläutert den Bundestagsabgeordneten, Ralf Lenkert, Sabine Leidig und
Jens Petermann die Alternativen zur 380 kV - Trasse

Ausgehend von ihren Kontakten mit einer italienischen Firma die Hochtemperaturseile produziert, sieht Frau Enders, Landtagsabgeordnete der Linkspartei, die Zeit für gekommen, Nägel mit Köpfen zu machen und endlich den Vorschlag der Professoren Jarass und Obermair aus dem Jahr 2007 aufzugreifen, statt eines Neubaus der
380 kV - Leitung Halle - Schweinfurt, bestehende Höchstspannungsleitungen mit Hochtemperaturseilen aufzurüsten. Das ist vernünftig. Wir brauchen kein zweites Projekt der Unvernunft in unserer Region. Die ICE-Trasse, von der wir jetzt wissen, dass dort voraussichtlich nie ein Güterzug fahren wird und auch der Interregiohalt bei Ilmenau als Mittel der regionalen Wirtschaftsförderung ersatz-los gestrichen werden soll, von den massiven Belastungen für Natur, Umwelt und Menschen jetzt beim Bau, ganz zu schweigen. „So darf der Fortschritt nicht aussehen“, spricht Frau Enders. Ähnliches befürchtet sie bei der 380 kV - Leitung. Wenn sie denn je gebaut werden würde, wird man kurz danach feststellen, für die erneuerbaren Energien
ist sie völlig unnötig.
Deshalb müssen die Entscheidungen für die Zukunft jetzt richtig gestellt werden:
Keine neue 380 kV - Trasse, statt dessen Optimierung bestehender Höchstspannungsleitungen mit Hochtemperaturseilen! Weiter...

Petra Enders „Vor Ort“

Auf Einladung des Ilmenauer Tierschutzvereins besuchte Petra Enders am 8. Juli 2010 das Ilmenauer Tierheim. Es ging um die Thüringer Gefahrhundeverordnung und damit um die so genannten „Kampfhunde“. Pitbull Maik, seine Besitzerin, Frau Schmidt, und die Leiterin der Tierheims Regina Urbatschek informierten die Landtagsabgeordnete über ihre Ansichten, zu der von Innenminister Huber (CDU) geplanten „Rasseliste“.

Der Innenminister plant, mit dieser Maßnahme Angriffe von Hunden auf Menschen erfolgreich begegnen zu können und beruft sich dabei auf Erfahrungen, die in Bayern gemacht worden sind. Purer Aktionismus sei das, sagen die Tierschützer und zudem wissenschaftlicher Unsinn. Wesenstest für Hunde, Haftpflichtversicherung und vor allem Sachkunde und moralische Geeignetheit des Hundehalters sind geeigneter der Situation Herr zu werden. Diskutiert werden könnte auch ein Zucht- und Handelsverbot bestimmter Rassen, das dann aber nicht nur auf einige Bundesländer beschränkt sein dürfte. Ein kurzfristig angeordnetes Halteverbot für Pitbull & Co. birgt die Gefahr der Überlastung der sowieso schon am Rande ihrer Möglichkeiten agierenden Tierheime.

Kassieren für einen guten Zweck

Nein, es war kein Aprilscherz: von 10-11 Uhr am 1. April saß Petra Enders im tegut-Markt Großbreitenbach an der Kasse. 
Ungefähr 30 Kunden genossen diesen persönlichen Service ihrer Thüringer Landtagsabgeordneten und Bürgermeisterin von Großbreitenbach.
Und sie selber war mit dem Umsatz von 507€ auch recht zufrieden.
Ein herzliches Dankeschön geht an den tegut Markt, der diese besondere Aktion ermöglichte und vor allem auch für seine zugesagte Unterstützung für das diesjährigen Kinderfest der Frauengruppe Großbreitenbach e.V.

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